Familie

Familie ist dein Blut...()

Alles begann mit der Nachricht meine Schwester würde nicht bei meinem Geburtstag sein können, das sie mit ihrem Freund zu der Zeit in Hamburg sein wird. Trotz der Tatsache, dass ich sie zu Weihnachten direkt in Österreich besuchen kam!

Samstags wurde der Geburtstag meines Stiefvaters dann gefeiert. Eltern besoffen, meine Schwester steckte mich mit irgendwelchen Viren an, die sie aus Österreich mitbrachte, meine Familie redete zuviel und meine Laune sank weiter.

Ich überreichte meinem Vater sein Geschenk. Zwei Tickets (Mum und Dad) sollten mal wieder was zusammen machen. Mein Dad verzog sein Gesicht und sagte: "Hm, da kommt Boxen."

Daraufhin sagte ich ihm, er solle mir später eine endgültige Aussage abgeben, dann könne ich die Tickets noch stornieren. Der Anruf mit der Antwort erreichte mich Mittwochs, als das Geld weg und der Brief mit den Tickets in meiner Hand war.

Schlechte Einleitung für den eigenen Geburtstag. Da schaffte es meine Schwester auch nicht, sich vielleicht mal telefonisch zu melden, nein, eine SMS hab ich bekommen...zu liebenswürdig! Ansonsten noch eine SMS von einer Tante. DA WIRD ABER AN MICH GEDACHT!!!

Traurig, wütend, beleidigt war ich der Überzeugung, dass das nicht gut enden würde...

1 Kommentar 3.7.08 03:19, kommentieren

Meine Geschwister

Bei 5 Geschwistern verliert man schon mal schnell den Überblick. Jedoch nicht, wenn kaum jemand der 5 bei einem lebt oder in Kontakt zu einem steht. Der Reihe nach:

 

Mein Halbbruder M.:

 Da er sehr viel älter war als ich hatten wir als Kinder nie so den rechten Draht zusammen. Auch heute hält er mit niemanden aus der Familie Kontakt obwohl wir gerne mal unsere NIchten oder Neffen gesehen hätten

 

Meine Halbschwester P.:

Wir haben schon früher immer unsere kleine Schwester geärgert und getriezt, wo es nur ging. Wir konnten sie einfach nie leiden. Einmal haben wir ihr Beinchen gestellt: jeder normale Mensch stützt sich auf seine Hände ab, wenn er fällt. Nicht so meine Schwester: sie fiel genau auf ihr Kinn und musste im Krankenhaus genäht werden. Das war wohl unsere schlimmste Schandtat

Danach hatten wir lange Zeit keinen Kontakt, weil ich nichts mehr mit meinem Vater zu tun haben wollte. Er war quasi die Verbindung.

Als ich dann mit P. zusammen war, traf ich sie in der Stadt, da war sie gerade im 3. Monat schwanger. Wir tauschten die Nummern aus und wollten wieder Kontakt aufbauen, aber das klappte irgendwie nicht. Nachdem es kriselte mit K. schaffte ich es dann, langsam öfters bei ihr und ihrer kleinen Familie aufzutauchen. Sie gaben mir Halt, als es dann auch ganz auseinander ging.

Heute versuchen wir uns regelmäßig zu treffen, aber meist geht es doch schief, da ich soviel arbeiten bin

 

 

 

 

26.4.08 20:06, kommentieren

Mein Erzeuger

Mein Vater ist nur Spender seines Samens.

Er ging meiner Mutter schon fremd, als sie gerade mit meiner Schwester schwanger war und ist einfach nur verachtenswert. Im Folgenden erklärt sich warum...

 ... meine Mutter trennte sich als ich 3 Jahre alt war. Das Beste, was sie hätte machen können bei dem notorischen Fremdgänger und Säufer!

Einmal im Monat holte er uns Kinder ab und verbrachte Zeit mit uns bei seinen Eltern für einen Tag. Diese Zeit sah in etwa so aus, dass er versuchte uns durch kleine Geschenke zu kaufen, meine kleine Schwester sehr stark spüren ließ, dass nur ich ein Wunschkind seinerseits war, sich mit seinem Vater stritt während er mit ihm heiß die aktuelle Pralinesammlung austauschte (das alles natürlich unter regem Alkoholkonsum) und wir Kinder jedes Mal mit seiner "Neuen" auf dem Spielplatz landeten bis er uns (nach dem regen Alkoholkonsum) nach Hause fuhr, nur um Versprechen zu geben, die er das nächste Mal auch wieder nicht einhielt.

Mit 12 Jahren wurde mir das ganze zuviel und ich brach den Kontakt ab. Nach etlichen Versuchen seinerseits, mich nicht zu verlieren (per Brief, Telefonterror und diverses), benutzte er meine kleine Schwester, um herauszufinden, wann ich wo war und begann, mich abzufangen. Klappte jedoch auch nie wirklich. Daraufhin folgte Überhäufung von Geschenken bei meiner Schwester (natürlich mit Dingen, von denen er wusste, ich würde sie haben wollen), aber ich bin ein sehr sturer Mensch und diese Dinge haben mich in meiner Meinung nur weiter bestätigt.

Mittlerweile sind wir Kinder alle erwachsen und er ein alter Mann. Sein Alkoholkonsum hat sich zum Alkoholismus entwickelt, seine "Neue" hat sich getrennt und er hat nichts gelernt in all den Jahren. Entzüge sind misslungen, da er Alkohol in die Kliniken schmuggelte und von uns Kindern gibt es niemanden mehr, der sich um den Mann kümmern will, der anruft, um uns anzubetteln, Geld für Alkohol zu überweisen (nebenbei: Alimente wurden nie bezahlt, der Herr ging lieber schwarz arbeiten, zeigte meiner Schwester noch stolz Bilder zweier gekaufter Häuser im Ausland, die natürlich auf die "Neue" überschrieben wurden um jeglicher Pfändung vorneweg zu greifen) oder seinen eigenen Kindern sexuelle Anspielungen an den Kopf zu werfen.

Verständlicherweise versuchen wir DIESEN Teil der Herkunft zu verschleiern;-) 

30.4.08 11:34, kommentieren