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Familie ist dein Blut...()

Alles begann mit der Nachricht meine Schwester würde nicht bei meinem Geburtstag sein können, das sie mit ihrem Freund zu der Zeit in Hamburg sein wird. Trotz der Tatsache, dass ich sie zu Weihnachten direkt in Österreich besuchen kam!

Samstags wurde der Geburtstag meines Stiefvaters dann gefeiert. Eltern besoffen, meine Schwester steckte mich mit irgendwelchen Viren an, die sie aus Österreich mitbrachte, meine Familie redete zuviel und meine Laune sank weiter.

Ich überreichte meinem Vater sein Geschenk. Zwei Tickets (Mum und Dad) sollten mal wieder was zusammen machen. Mein Dad verzog sein Gesicht und sagte: "Hm, da kommt Boxen."

Daraufhin sagte ich ihm, er solle mir später eine endgültige Aussage abgeben, dann könne ich die Tickets noch stornieren. Der Anruf mit der Antwort erreichte mich Mittwochs, als das Geld weg und der Brief mit den Tickets in meiner Hand war.

Schlechte Einleitung für den eigenen Geburtstag. Da schaffte es meine Schwester auch nicht, sich vielleicht mal telefonisch zu melden, nein, eine SMS hab ich bekommen...zu liebenswürdig! Ansonsten noch eine SMS von einer Tante. DA WIRD ABER AN MICH GEDACHT!!!

Traurig, wütend, beleidigt war ich der Überzeugung, dass das nicht gut enden würde...

1 Kommentar 3.7.08 03:19, kommentieren

Ungeziefer? Das ist mein Privatzoo!

Als ich in die Wohnung einzog, ahnte ich noch nichts von dem Bösen, was hier auf mich lauern würde.

Ahnungslos trat ich auf den Balkon und wurde von den zwei hässlichsten Vogel-Kinder so vehement angefaucht, dass ich die nächsten Monate gar nicht wagte, den Balkon erneut zu betreten (wer Tauben-Babies mal gesehen hat, wird wissen, was ich meine...). Als die Brut dann flügge geworden war und ich wieder rauskonnte, dachte ich, ich könnte meinen Augen nicht trauen...irgendwie bewegte sich alles auf dem Balkon. Beim näheren Hinsehen entdeckte ich auch Bewegungen auf meinem Arm und rannte beim Erkennen von Milben direkt unter die Dusche. Netterweise erbarmte sich meine Mutter, mich von diesen Winzlingen zu befreien und da die Tauben auch weg waren, hatten wir die Plage relativ schnell im Griff.

Abends beim Zähneputzen im Bad dann die nächste Überraschung: Silberfische! Und zwar ganze Familien! Da es unmöglich war, alle Ritzen und Fugen zu schließen in der Wohnung, war wohl wieder mein stark begrenztes Vermögen dran

Ich hatte mir vorgenommen, am nächsten Tag diese Döschen für Silberfische, bzw. gegen sie zu kaufen. Das nahm ich mir zumindest vor, als ich im Bett lag und die weiße Decke über mir betrachtete. Auf einmal flatterte etwas an mir vorbei und ich konnte eine Motte erkennen... hörte das denn nie auf? Gut, dann kamen zu den Döschen auch noch Klebestreifen gegen die Lebensmittelmotten.

Seit dem verging einige Zeit, Motten sah ich keine mehr, Silberfische nur kleine und das auch nur selten. Jemand schien zu denken, dass es Zeit für Neues wär...

Und somit fand ich einen Floh. Vermutlich von irgendeinem der Hunde. Ich polierte die ganze Wohnung um alles direkt auszumerzen, was jedoch nichts nützte. Den darauffolgenden Tag erwachte ich übersät mit Flohstichen inklusive einem Floh in meinem Bett. Paranoia packte mich. 6 Waschmaschinen gewaschen, Bettwäsche in Müllsäcke verpackt und gut verschlossen und die gesamte Wohnung ein"chemikalie"rt. Lieber 3mal zuviel sprühen, als auch nur EIN Mal zu wenig...

Ich bin gespannt, was als Nächstes kommt...Kakerlaken? Kellerasseln? Ameisenstraßen im Wohnzimmer und Wespennest auf dem Balkon? We'll see...

11.7.08 21:12, kommentieren

Eventplanning Ausbildungsbetrieb

Die Feier, die dann am Ende ohne mich feiern musste...

 

15.08.-17.08.08

Es war soweit! Das Riesenzelt war aufgebaut, das Wetter spielte sogar mit und wir hatten viele Aussteller bekommen. Dummerweise aber trotz der ganzen Werbekampagne kaum Gäste... was vllt auch an den ganzen Dorffesten am selben Wochenende gelegen haben könnte.

Mein Ex heulte mir das gesamte Wochenende hinterher (und benahm sich dabei nicht gerade Gentleman-like, aber naja, wir wollen ja auch nicht am letzten gemeinsamen Arbeitstag anfangen, uns manierlich zu benehmen), die Mädels drückten sich vor jeglicher Arbeit, ich erkannte mal wieder, dass meine Freunde nicht meine Freunde sind und fasste einen bedeutenden Entschluss: ich würde weggehen von hier. Von Köln straight to Hamburg.

Das drückte die Stimmung leider ein wenig und trotz Blumen und Tränen wollte ich dennoch nicht aufgeben und meinen letzten Tag noch so richtig feiern (sobald meine Mum den Hof verlassen hatte*g*). Also hieß es noch warten... wir saßen auf einer Bierbank und es kam Aufbruchstimmung auf als mich auf einmal ein unglaublicher Schmerz vom Rücken durch den gesamten Körper durchfuhr. Alle sahen mich erschrocken an, während ich überhaupt nicht ahnte, was gerade passiert war, bis - meine Mutter hysterisch neben meinem Ohr anfing zu kreischen: "Seid ihr bescheuert???? Seid ihr wahnsinnig??? Diese Eisenstange ist haarknapp an meinem Kopf vorbeigesaust!!!" In diesem Moment war ich leider nicht fähig, das Ausmaß der Brüllerei und ihre Bedeutung zu bedenken, denn ich hatte genug damit zu tun, irgendwie Luft zu bekommen. Einer unserer Mitarbeiter hatte hinter uns das Zelt abgebaut und eine Eisenstange hatte sich gelöst. Diese striff mein Gesicht am Kinn und prallte dann fast ungebremst aus 2 Metern Höhe auf meinen Schulter-Nacken-Muskel ab, nur um sich daraufhin auf fieseste Art und Weise in meinen Rücken zu bohren. Nachdem ich die Atemnot in den Griff bekam, hatte ich die nächste Aufgabe zu bewältigen: den Schmerz unter Kontrolle zu bekommen und gleichzeitig NICHT ohnmächtig werden... Gar nicht so einfach mit 10 Mann um einen rum, die einen sofort am Besten per Hubschrauber abholen ließen o.O

Ich war dann aber doch so überzeugend, dass ich nicht ins Krankenhaus, sondern nur nach Hause gefahren wurde, wo ich dann auch den Rest meiner tollen Abschlussfeier mit Schmerzen auf der Couch lag und -mal wieder- die Welt verfluchte...

 

Meine Aufgabe

Die große Einweihungsfeier des alten Ausbildungsbetriebs benötigt sorgfältige Planung, durchdachte Akquise, Designmanagement sowie gut vorbereitete Präsentationen. Neben dem Betrieb in der Spedition leider momentan nicht machbar, weshalb ich erstmal dort weiter als Angestellte arbeiten. Das Beste ist:

 Freie Zeiteinteilung!

1 Kommentar 14.7.08 00:04, kommentieren